Leaving a footprint
Mein Wunsch ist es, einen Fußabdruck in dieser Welt zu hinterlassen. Einen Unterschied zu machen und sei er noch so klein. Abseits der Norm und mit viel Herz.
Am Montag habe ich meine erste Spende an das earthchild project in Südafrika gesendet. Die Möglichkeit dies zu tun erfüllt mich aus tiefstem Herzen.
© earthchild project
Doch warum gerade Südafrika und dieses Projekt? Falls Du es noch nicht gelesen hast, mein Mann Mark ist Südafrikaner und wir haben uns dort kennen- und liebengelernt.
Während meiner Reisen habe ich einen guten Einblick in das Leben der Menschen in Südafrika - abseits des Tourismus - bekommen. Nicht selten hat es mich erschrocken und aus meiner europäischen Komfortzone befördert.
Gerne möchte ich dir ein kleines Beispiel geben: Stell dir vor, du sitzt mit deiner Familie zum Frühstück im Café am Strand. Während deine Kinder spielen, fährt ein Krankenwagen vor und das Personal verschwindet im Inneren des Cafés, obwohl alle Gäste draussen sitzen. Kurz darauf berichtet dir die völlig überraschte Bedienung, dass gerade eben ein gesunder Junge das Licht der Welt erblickt hat.
Klingt das unwirklich für dich? Nun ja, für mich tat es das auch. Nach einem kurzen Moment der Sprachlosigkeit habe ich erfahren, dass die Küchenhilfe die glückliche Mama ist und das sie am Morgen noch nicht wusste, dass sie schwanger ist, geschweige denn kurz vor der Entbindung steht. Sie hatte keine Zeit zu Vorbereitung und konnte keine Ausstattung oder Kleidung für das Neugeborene besorgen. Sie kam trotz starker Bauchschmerzen zur Arbeit, denn ohne Arbeit bekommen viele Südafrikaner mangels Krankenversicherung oder aufgrund der Freelance Tätigkeit kein Geld.
Noch unwirklicher war für mich, dass die junge Mutter und ihr Baby - mit zahlreichen anderen, bereits im Krankenwagen wartenden Patienten - dann die Fahrt ins nächste Krankenhaus angetreten hat. Ohne Babyschale und in ein Handtuch eingewickelt. What a start into the baby’s life!
© earthchild project
Ich liebe Kinder und bin ein absoluter Familienmensch. Dabei habe ich das Glück, mit zwei wunderbaren, gesunden Kindern gesegnet zu sein, die unter denkbar guten Umständen hier in Europa aufwachsen. Doch das ist keineswegs selbstverständlich und das dürfen wir nicht vergessen. Deshalb ist es mir ein Herzensanliegen, für hoffentlich mindestens ein Lächeln im Gesicht eines Kindes zu sorgen, welches eine weniger gute Ausgangslage hatte.
Bei meiner Recherche bin ich auf das earthchild project gestoßen. Das earthchild project kümmert sich um mehr als 3500 Kinder und 300 Lehrer in benachteiligten Schulen in Kapstadt. Die Kinder bekommen Unterrichtsstunden in Yoga, Achtsamkeit und nachhaltigem Gärtnern.
© earthchild project
Die Intention dabei ist, eine neue Generation gesunder, selbstbewusster und achtsamer junger Leader aufzuziehen.
Ich freue mich jetzt schon, bei unserem nächsten Besuch in Südafrika dort vorbeizuschauen und mir die wertvolle Arbeit ansehen zu dürfen.
Schaut so gerne mal auf www.earthchildproject.org
Bereits für 250 ZAR (südafrikanische Rand = ca. 15 €) erhält ein Kind eine wöchentliche Yogastunde für ein ganzes Jahr!
Das Projekt ist eine grossartige Möglichkeit direkt vor Ort einen Unterschied zu machen. Einmalspenden oder nicht zweckgebundene Spenden sind ebenfalls herzlich willkommen.
Ich wurde in keiner Weise von den Verantwortlichen des earthchild projects um diesen Blogpost gebeten. Sharing is caring.
© earthchild project